Führungsmannschaft eindrucksvoll bestätigt
In fünf fahren waren die Einsatzkräfte die Freiwillige Feuerwehr Obrigheim oft gefordert
Von Rudolf Landauer
Obrigheim. In der Sporthalle im Ortsteil Mörtelstein fand die Hauptversammlung der Gesamtwehr der Freiwilligen Feuerwehr Obrigheim statt, nachdem die Abteilungswehren ihre Versammlungen bereits abgehalten hatten. Bürgermeister Thorsten Sienholz stellte die herausragende Arbeit seiner Feuerwehr heraus und dankte ihr auch im Namen des Gemeinderats. Umgekehrt sicherte ihm Kommandant Frank Streib zu: „Ich kann dir, Thorsten, die volle Unterstützung deiner Feuerwehr zusagen. Du und die Bürgerinnen und Bürger können sich auf ihre Feuerwehr verlassen.“
In seinem Bericht fasste Streib die vergangenen fünf Jahre zusammen: 164 Mitglieder hat die Freiwillige Feuerwehr Obrigheim, 89 davon in der Einsatzabteilung, 27 in der Altersabteilung und 48 in der Kindergruppe Asbach. „Mein Wunsch ist, auch in Obrigheim wieder eine Kindergruppe aufzustellen“, sagte der Kommandant. Zwar habe sich die Mitgliederzahl der Einsatzabteilung leicht erhöht, problematisch sei aber die Verfügbarkeit zwischen 7 und 17 Uhr, betonte Streib und hob hervor, dass die Abteilungen Mörtelstein und Asbach prozentual den höheren Anteil als der Kernort Obrigheim haben. Den aktuellen Ausbildungsstand mit zwei Verbandsführern, zwölf Zugführern, 13 Gruppenführern, 32 Atemschutzträgern, 28 Maschinisten, 23 mit Führerschein C/CE, zwei Rettungssanitätern, sieben mit Zusatzausbildung Höhen und Tiefen (ERTH), bezeichnete er als sehr gut: „Dank eurer Bereitschaft sind wir für die permanent steigenden Anforderungen im Einsatz gut gerüstet.“
In dem Fünfjahreszeitraum war man bei 263 Einsätzen gefordert, 32 davon waren Brände, 114 waren technische Hilfeleistungen und 47 Täuschungsalarme von Brandmeldeanlagen, informierte Streib. Auch die Auflösung der KWO-Werksfeuerwehr Obrigheim stellte die Freiwillige Feuerwehr vor neue Aufgaben, da sie zu gewährleisten hat, hier den Brandschutz weiterhin zu leisten. Stolz zeigte sich Streib darüber, dass wieder Abteilungen sich mit Erfolg den Leistungsprüfungen unterzogen haben.
Turnusgemäß standen die Wahlen des Kommandanten und der Stellvertreter an. Mit eindeutigen Voten erhielten Frank Streib als Gesamtkommandant sowie Daniel Endl, Jürgen Flicker und Florian Ritter als Stellvertreter die Beauftragung für die weitere Amtszeit. Der Gemeinderat muss die Wahl noch bestätigen; in der Regel ist das allerdings Formsache.
Ehrungen wurden seither beim Neujahrsempfang der Gemeinde ausgesprochen, bei der jüngsten wurde aber Thorsten Sienholz in sein Amt eingeführt und daher fanden die Ehrung jetzt in der Hauptversammlung statt. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Häring nahm die Ehrungen des Landes vor.
Für 15 Jahre im Einsatzdienst erhielten Janusz Gawelczyk und Jürgen Schmitt die Ehrung sowie Thomas Uibelhör, Michael Maahs, Dominick Köhler und Markus Backfisch für 25 Jahre. Sogar 40 Jahre üben Bernhard Weber, Thorsten Geier, Steffen Hinninger und Thomas Gierloff diesen nicht einfachen Dienst aus.
Feuerwehrangehörige, die sich über den normalen Dienst hinaus in die Gemeinschaft einbringen, wird eine Ehrung durch den Kreisfeuerwehrverband verliehen. „Sie wirken meist im Hintergrund, unauffällig, ruhig, aber extrem wichtig“, brachte es Frank Streib auf den Punkt. Geehrt wurden Hauptfeuerwehrfrau Tamara Müller mit der Ehrennadel Silber, Hauptlöschmeister Jürgen Streib und Oberbrandmeister Achim Hantschel bekamen das Ehrenzeichen in Gold von Erich Wägele, dem Vertreter des Kreisfeuerwehrverbands, verliehen.


Für 15, 25 und sogar 40 Jahren aktiven Dienst in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Obrigheirn wurden bei der Jahreshauptversammlung Ehrungen des Landes und des Kreisfeuerwehrverbandes des Neckar-Odenwald-Kreises verliehen.(Text: Rudolf Landauer)